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SUMMARY:Zeitzeugenprojekt „Landschaft im Wandel“
DESCRIPTION:Wie hat sich unsere Landschaft im Laufe der Jahrzehnte verändert?\nDas Projekt „Landschaft im Wandel“ geht dieser Frage anhand ausgewählter Beispiele im Kreis Herzogtum Lauenburg nach und macht die Geschichte der Kulturlandschaft öffentlich erfahrbar. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen\, die seit Jahrzehnten in der Region verwurzelt sind\, teilen ihre persönlichen Erinnerungen an den Wandel von Landschaft\, Natur und Nutzung – ein unschätzbarer Beitrag zum Verständnis regionaler Umweltgeschichte. \nOb Wald oder Moor\, Bach oder See\, Knick oder Acker: Die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erinnern sich an ganz konkrete Orte und Landschaftselemente – und an deren Wandel im Laufe der Jahrzehnte. Ihre Erzählungen spannen einen Bogen von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart und zeichnen nach\, wie sich Landschaftsbild und Artenvielfalt in der Region verändert haben. An rund 10 ausgewählten Landschaftspunkten im Kreis Herzogtum Lauenburg werden Schilder mit QR-Codes angebracht. Über das Smartphone lassen sich darüber Kurzinterviews mit den Zeitzeugen abrufen\, ansehen und anhören. Jeder Standort ist einem konkreten Themenfeld und einer Landschaftsform zugeordnet. – so entsteht eine dezentrale\, dauerhaft zugängliche Landschaftsausstellung im öffentlichen Raum. \nDie zugänglichen Orte werden über Internet\, Presse und Flyer bekanntgegeben.\nwww.bund-herzogtum-lauenburg.de und www.forumkulturumwelt.de \nEin Projekt der BUND Kreisgruppe Herzogtum Lauenburg\, gefördert vom Land Schleswig-Holstein anlässlich des 80. Landesgeburtstages. \nAb 1. September bis 31. Dezember 2026 und darüber hinaus sind die Tafeln mit den QR-Codes aufzufinden.
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CATEGORIES:2026 | Quo vadis? 150 Jahre Kreis Herzogtum Lauenburg,BUND,Forum für Kultur und Umwelt
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SUMMARY:Wurzeln des Überlebens | Ein Blick auf unsere kleinen Paradiese | Kontaktlinsen
DESCRIPTION:Dokumentarfilm\, 2021\, 98 Minuten\, von Bertram Verhaag \nMan schützt nur das\, was man liebt! Diese einfache Erkenntnis ist der Inhalt des Films.\nFünf Landwirt:innen besinnen sich bei ihrer Arbeit auf fast vergessenes bäuerliches Wissen und versuchen auf ihren Höfen den Einklang von Mensch\, Tier und Natur wiederherzustellen. Wir sehen ihre verschiedenen Herangehensweisen einer ökologischen Bewirtschaftung. Es wird gezeigt\, wie sie sich die zum Teil jahrtausendealten Techniken und Bräuche angeeignet und diese weiterentwickelt haben\, um sich der agrarwirtschaftlichen Industrialisierung und Intensivtierhaltung entgegenzustellen.\nMit dem Sterben der Bauernhöfe starb auch sehr viel Wissen; Wissen\, wie man den Boden gesund und fruchtbar erhält – ohne Kunstdünger; Wissen\, wie Saatgut – ohne Herbizide und Pestizide gedeiht; Wissen\, mit welcher Nahrung die Tiere gesund bleiben – ohne Antibiotika…  Fünf Bauern öffnen uns ihren Hof: Präparate Herstellung bei biologisch-dynamischem Anbau\, muttergebundene Kälberhaltung\, Zweinutzungshühner\, Agroforstwirtschaft und die Zucht und Archivierung von 3000 Tomatensorten. \nVorfilme:\nKurzfilm: „Ein Blick auf unsere kleinen Paradiese\, Regie: Jasmin Andreae“\nKurzfilm: „Kontaktlinsen“ von F. Tengelmann\, E. Dettlof\, S. Obaid \nEin Blick auf unsere kleinen Paradiese\nKurzfilm: Regie: Jasmin Andreae \nStehend am Rand eines Gerstenfeldes. Der Wind treibt die Halme in Wellen den Hügel hinauf. Eine einheitliche\, sanfte Bewegung der pelzig weichen Fläche – wunderschön. Kein Halm zu sehen\, der hier nicht hingehört. Kein Summen\, kein Insekt\, nichts\, was stört.  Reinkulturen auf riesigen Schlägen angelegt\, vom natürlichen Leben – von allen Risiken abgeschirmt durch Herbizide\, Insektizide und Fungizide.  Nur an den Rändern darf sich natürliches Leben entfalten\, vielfältig\, sich selbst überlassend\, träumend\, überbordend\, einer eigenen Ordnung folgend\, summend und singend\, verkapselt in den verbleibenden Knicks und Rändern\, die zwischen den weiten Flächen und Straßen stehen.  Verkehrte Welt\, denke ich. Ist nicht das Feld eigentlich der Rand und der Rand das Zentrum? \nOrt: Burgtheater\, Theaterplatz 1\, 23909 Ratzeburg\, Tel.: 04541 803080\nEintritt: 11 €\, Filmclubmitglieder 7 €
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